Glossar

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Das D-Netz wurde als erste digitales Mobilfunknetz in Deutschland 1992 in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um ein zellulares Mobilfunknetz nach dem GSM 900-Standard.
Bei Funkwellen kommt es nicht immer zur vollständigen Abschattung, wenn sie auf Gegenstände wie z. B einen Baum treffen. Stattdessen gelangt ein Teil der Wellen durch den Gegenstand hindurch. Hinter dem Gegenstand ist der Empfang daher möglich, aber gedämpft.
Die Datenrate (auch Datenübertragungsrate oder umgangssprachlich Verbindungsgeschwindigkeit, Übertragungsgeschwindigkeit, und nicht ganz zutreffend auch „Kapazität“ oder „Bandbreite“ genannt) gibt an, mit welcher Geschwindigkeit Dateneinheiten übertragen werden. Sie wird in der Einheit Bit pro Sekunde (bit/s) gemessen.
Beim Mobiltelefon werden Daten auf der SIM-Karte, im Telefonspeicher und auf externen Speicherkarten gespeichert. Bevor man sein Handy weiterverkauft oder es zum Recycling gibt, sollte man daher alle gespeicherten Daten endgültig löschen. Darüber hinaus ist es wichtig, alle Speichermedien wie die SIM-Karte und externe Speicherkarten zu entfernen und auf keinen Fall weiterzugeben. Sollen diese nicht weiterverwendet werden, ist es ratsam, die Karten mit einer Schere zu zerschneiden.
Die Abkürzung DECT steht übersetzt für digitale, erweiterte und drahtlose Telekommunikation. Durch spezielle Verschlüsselungstechniken ermöglicht sie das schnurlose Telefonieren im Festnetz mit perfekter Sprachqualität und nahezu ohne Störungen.
Im Zusammenhang mit Funksignalen werden Angaben oft in Dezibel (dB) gemacht. Dezibel ist keine Einheit, sondern eine Verhältniszahl, mit der die Leistung ausgedrückt wird.
Unter der Digitalen Dividende versteht man die Nutzung der durch die Digitalisierung des Rundfunks frei werdenden Frequenzen (791 - 862 MHz) für den Breitband-Internetzugang.
Unter digitalen Übertragungsverfahren (auch Codierung genannt) versteht man Methoden zur Datenübertragung. Sie basieren auf zwei diskreten, sequent aufeinander folgenden Zuständen, den sogenannten Bits, die in der Regel durch zwei elektrische Spannungspotenziale repräsentiert werden.
Eine Diode ist ein elektronisches Bauteil, das den Stromfluss steuert. Strom kann mit einer Diode nur in eine Richtung fließen, in die andere Richtung isoliert die Diode.
Eine Dipolantenne dient zum Senden und Empfangen elektromagnetischer Wellen. Sie setzt sich aus zwei gleichlangen Metallstäben zusammen.
DMB wird für die zeitgleiche Übertragung großer Datenmengen zu vielen Endnutzern eingesetzt, während die UMTS-Technologie für die Versendung von Multimediadiensten an das spezifische Mobilfunkgerät eingesetzt wird.
Dual-Band bedeutet, dass ein Handy sowohl im D-Netz als auch im E-Netz Verbindungen herstellen kann. Es besitzt also die Fähigkeit, sowohl im Frequenzbereich von ca. 900 Megahertz als auch im Frequenzbereich von ca. 1800 Megahertz zu senden und zu empfangen.
Diese Geräte bieten zwei verschiedene mobile Übertragungstechniken in einem Gerät. Sie lassen sich zum Beispiel als GSM-Handy und DECT-Festnetzgerät einsetzen.
Ein technisches Verfahren, das Engpässe und Überlastungen behebt, die durch die steigende Zahl von Mobilfunknutzern in den einzelnen Netzen entstehen.