Glossar

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Das B-Netz war das zweite deutsche Mobilfunknetz. Es ging 1972 in Betrieb und wurde 1994 eingestellt.
Die Bandbreite ist der Frequenzbereich, in dem elektrische Signale übertragen werden. Jeder Übertragungskanal besitzt eine untere und eine obere Grenzfrequenz.
Die Base Transceiver Station (BTS) ist die Basisstation eines GSM-Netzes. Eine Base Transceiver Station versorgt eine oder mehrere Funkzellen mit Funksignalen.
Basisgrenzwerte geben die maximal erlaubte Exposition des ganzen Körpers oder von Teilen des Körpers gegenüber den Emissionen von felderzeugenden Geräten und Anlagen an. Die Werte für die Allgemeinbevölkerung liegen um das 50-fache unterhalb der Wirkungschwelle für wissenschaftlich gesicherte thermische und biologische Effekte elektromagnetischer Felder.
Eine Basisstation ist eine Sende- und Empfangsstation für den Funkverkehr, der innerhalb einer Funkzelle stattfindet.

Das Beamforming-Verfahren kommt bei WLAN bereits seit mehreren Jahren zum Einsatz. Nun wird es auch zunehmend im Mobilfunk genutzt.

Wenn Mobilfunkwellen auf Hindernisse wie Berge oder Häuser treffen, ändern sie ihren Verlauf: Sie werden „gebeugt“. Dadurch ist Beugungsempfang an Stellen möglich, an denen kein Sichtkontakt zu einer Basisstation besteht.
Die Datenübertragungsrate wird in Bit pro Sekunde (bit/s) angegeben.
Das Gütesiegel „Blaue Engel“ kennzeichnet Produkte, die bestimmte Umweltkriterien erfüllen, also etwa aus recyceltem Material bestehen. Seit 2002 können auch Handys mit dem „Blauen Engel für Mobiltelefone“ gekennzeichnet werden. Mit dem Siegel werden Handys ausgezeichnet, die Gesundheits- und Umweltaspekte gleichermaßen berücksichtigen.
Blei ist ein bläulich-graues, sehr dehnbares Metall. Nach einer Richtlinie der EU-Kommission darf der Anteil von Blei in Elektrogeräten maximal 0,1 Gewichtsprozent pro Werkstoff betragen.
Bluetooth ist eine drahtlose Funkverbindung über kurze Distanzen. Die Technik ermöglicht die Übertragung von Daten, Musik oder Bildern zwischen Handys, ohne dass ein Kabel benötigt wird.
Unter einem Breitbandzugang versteht man den Zugang zum Internet mit hoher Datenübertragungsrate.
Dabei handelt es sich um einen Mobilfunkdienst für betriebliche Anwendungen. Im Gegensatz zum Betriebsfunk, bei dem eine Gruppe von Teilnehmern einen Funkkanal zugeteilt bekommt, wird beim Bündelfunk ein Bündel von Funkkanälen für die Übertragung bereitgestellt.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist eine organisatorisch selbstständige wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde, die dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zugeordnet ist.
In der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (Verordnung über elektromagnetische Felder – 26. BImSchV) sind seit 1996 die für Deutschland geltenden Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung vor möglichen Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder festgelegt. Im August 2013 trat eine vom Deutschen Bundestag verabschiedete Novellierung, also Aktualisierung, der Verordnung in Kraft.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ist innerhalb der Bundesregierung u.a. für die Themen Umwelt und Gesundheit sowie für den Immissionsschutz zuständig.
Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA) ist unter anderem für die Sicherheit von Mobilfunksendeanlagen zuständig. Auf der Grundlage der Bundesimmissionsschutzverordnung vergibt die Bundesnetzagentur Standortbescheinigungen für Basisstationen, berät Bürger und sorgt für einen chancengleichen und funktionsfähigen Wettbewerb und für eine flächendeckende Grundversorgung mit Telekommunikationsdiensten.