Umwelt

Sowohl die Mobilfunkendgeräte als auch die Mobilfunknetze verbrauchen wertvolle Ressourcen. Zahlen und Fakten zum Rohstoff- und Energieverbrauch von Smartphones sowie Informationen und Tipps zur nachhaltigen Nutzung von Mobiltelefonen finden Sie hier.

Aktuelles aus dem Bereich Umwelt

Natur- und Kulturlandschaften sowie wertvolle Baudenkmäler müssen geschützt und für künftige Generationen erhalten werden. Diesem gemeinnützigen Schutzziel muss sich auch der Mobilfunk unterordnen.
Aktuell wechselt jeder Handybesitzer im Durchschnitt schon nach eineinhalb bis zwei Jahren sein Mobiltelefon. Dabei können Handys problemlos über mehrere Jahre verwendet werden. Anstatt immer das neueste Modell zu besitzen, sollten Sie Ihr Telefon lange nutzen und erst entsorgen, wenn es wirklich kaputt ist.
Alle Mobilfunknetzbetreiber verfügen über eigene Handyrücknahmesysteme. Nicht mehr genutzte Handys können kostenlos an die Netzbetreiber zurückgeschickt oder direkt in der Filiale abgegeben werden. Außerdem gibt es kommunale Sammelstellen für gebrauchte Mobiltelefone. Oft arbeiten auch Umweltverbände mit Netzbetreibern oder anderen Partnern zusammen und nehmen gebrauchte Telefone in gemeinsamen Handysammelaktionen entgegen.
Der Großteil der Bestandteile eines Handys ist wiederverwertbar. Durch Handyrecycling können also wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden. Das schont die knappen natürlichen Ressourcen. Außerdem werden Schadstoffe beim Recyclingvorgang fachgerecht entsorgt. Handyrecycling reduziert auch unnötigen Müll: Allein in Deutschland können dadurch 5.000 Tonnen Elektroschrott vermieden werden.
Mit jedem Produkt, das wir kaufen, kaufen wir auch automatisch seinen „ökologischen Rucksack“. In ihm stecken all die Stoffe aus der Natur, die für die Herstellung, den Transport, die Benutzung und die Entsorgung der Ware verbraucht wurden.
Ganz klar: Handys gehören nicht in den Müll. Denn sie enthalten Schwermetalle und eine Fülle anderer Schadstoffe, die sachgerecht entsorgt werden müssen.
Nach bisherigem Wissen gibt es keine negativen Auswirkungen von Mobilfunkfeldern auf Pflanzen oder Tiere unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte.
Experten haben berechnet, dass heute noch etwa 86 Prozent des Energiebedarfs eines Mobilfunkanbieters vom Betrieb der Sendeanlagen und der technische Infrastruktur verursacht werden. Angesichts dieser hohen Kosten und der damit verbundenen Umweltbelastungen arbeiten die Unternehmen intensiv an energiesparenden Lösungen.
Das Recyceln von Handys hilft, die Umwelt zu schützen sowie teure und seltene Rohstoffe zu sparen. Die gebrauchten Handys müssen dazu dem Wiederverwertungskreislauf zugeführt werden. Dank innovativer Technologien können heute bis zu 80 Prozent der Rohstoffe aus Mobiltelefonen wiederverwendet werden, darunter seltene Edelmetalle wie Gold und Silber. Die fachgerechte Verwertung ist sogar in doppelter Hinsicht umweltfreundlich. Neben der Wiedergewinnung wertvoller Rohstoffe wird so verhindert, dass Handys bei der Entsorgung im Hausmüll die Umwelt mit Schadstoffen belasten.
Jede moderne Technik muss sich im Einklang mit den Belangen des Umweltschutzes befinden. Das ist ein wesentliches Ergebnis der öffentlichen Diskussion der vergangenen Jahrzehnte. Eine breite gesellschaftliche Akzeptanz ist die Voraussetzung für die Einführung und Weiterentwicklung einer Technologie.