Umwelt

Sowohl die Mobilfunkendgeräte als auch die Mobilfunknetze verbrauchen wertvolle Ressourcen. Zahlen und Fakten zum Rohstoff- und Energieverbrauch von Smartphones sowie Informationen und Tipps zur nachhaltigen Nutzung von Mobiltelefonen finden Sie hier.

Aktuelles aus dem Bereich Umwelt

Die Zahl an Elektrogeräten wächst ständig weiter und viel zu wenig gehe ins Recycling, das ist das Ergebnis des Global E-Waste Monitors 2020.

Die Corona-Pandemie hat die Sichtweise der Bundesbürger auf die Chancen der Digitalisierung für die Umwelt verändert. Fast die Hälfte der Deutschen (47 Prozent) sah demnach Ende April in der Digitalisierung großes Potenzial für den Umweltschutz.

Die Deutschen bunkern fast 200 Millionen alte Handys oder Smartphones. Das hat jetzt eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergeben. Die Zahlen steigen seit Jahren: Innerhalb von zwei Jahren gab es einen Anstieg von 60 Prozent.

Die Digitalisierung ruft in der Wirtschaft wie in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens grundlegende Veränderungen hervor und kann eine zentrale Rolle beim Klimaschutz einnehmen.

Eine Verlängerung der Lebensdauer von Smartphones und anderen elektronischen Geräten wie Notebooks, Waschmaschinen und Staubsaugern um nur ein Jahr würde der EU so viel CO2-Ausstoß ersparen, wie wenn zwei Millionen Autos von den Straßen genommen würden, so das Ergebnis einer neuen Studie.

Derzeit werden Beobachtungen eines Vogelsterbens im niederländischen Den Haag den elektromagnetischen Feldern des kommenden Mobilfunkstandards 5G im Rahmen eines vermuteten Testbetriebs zugeschrieben.

Hintergrund ist der Aktionsplan Kreislaufwirtschaft, den die EU-Kommission bereits Ende 2015 vorlegte. Unter dem Titel „Circular Economy Package“ hat die EU ein Papier veröffentlicht, welches mit unterschiedlichen Maßnahmen die Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft forcieren soll.

In Deutschland fallen pro Jahr rund 1,7 Millionen Tonnen Elektroschrott an, nur rund 40 Prozent davon werden ordnungsgemäß gesammelt. Der Anteil der Informations- und Telekommunikationstechnologie (ITK) daran liegt bei rund 250.000 Tonnen jährlich.

Experten haben berechnet, dass etwa 86 Prozent des Energiebedarfs eines Mobilfunkanbieters vom Betrieb der Sendeanlagen und der technischen Infrastruktur verursacht werden. Angesichts der damit verbundenen hohen Kosten und Umweltbelastungen arbeiten die Unternehmen intensiv an energiesparenden Lösungen.