Technik

Wie ist ein Mobilfunknetz aufgebaut? Welche Technologien gibt es? Neue Anwendungen und das veränderte Nutzungsverhalten sorgen für eine hohe Dynamik. Fakten rund um die Technik, die Netzplanung und den Netzaufbau finden sie hier.

Aktuelles aus dem Bereich Technik

Die bestehenden Mobilfunknetze stehen den Kunden weiterhin zur Verfügung. Der zusätzliche Ausbau von LTE ermöglicht höhere Übertragungsraten für mobile Datenanwendungen.
Vorhandene Mobilfunkstandorte werden bevorzugt genutzt und für LTE ausgerüstet. Abhängig vom Standort können dazu bauliche Anpassungen erforderlich sein.
Alle versteigerten Frequenzen wurden technologieneutral versteigert, somit haben die E-Plus-Gruppe, die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica die Möglichkeiten zum Einsatz der LTE-Technologie erhalten. Im Bereich 800 MHz ("Digitale Dividende") haben die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Frequenzen ersteigert und nutzen diese für den Aufbau von LTE-Netzen in Deutschland.
Durch LTE werden die bestehenden Mobilfunknetze erweitert und zumindest mittelfristig nicht ersetzt. Um den Aufwand beim Aufbau des LTE-Netzes zu reduzieren, werden so weit wie möglich die vorhandenen Installationen genutzt. Viele bewährte technische Eigenschaften der eingeführten Mobilfunktechnologien GSM und UMTS bleiben erhalten, z. B. die Reduzierung der Sendeleistung auf das minimal nötige Maß.
Der technische Fortschritt von LTE besteht in einer Steigerung der Gesamtdatenrate, in einer verkürzten Signallaufzeit sowie in einer höheren Flexibilität bei der Frequenznutzung.
LTE steht für Long Term Evolution und stellt eine Weiterentwicklung der bestehenden Mobilfunknetze hin zu schnellerer Datenübertragung und größerer Übertragungskapazität dar. Der LTE-Standard ermöglicht Übertragungsraten von über 100 Mbit/s im Downlink (vom Netz zum Nutzer) und 50 Mbit/s im Uplink (vom Nutzer ins Netz).
Zunächst wird von dem Mobilfunkbetreiber im Rahmen seines Gesamtnetzkonzepts eine optimale Position für eine neue Basisstation berechnet. Entsprechend der von den Mobilfunkbetreibern und den kommunalen Spitzenverbänden getroffenen Vereinbarung wird den kommunalen Behörden diese Planung mitgeteilt.
Die Standortdaten für die Mobilfunkantennen werden zentral von der Bundesnetzagentur verwaltet und im Internet veröffentlicht (http://emf2.bundesnetzagentur.de/). Weitergehende Anfragen zu einzelnen Standorten beantworten deren Außenstellen.
Um mit einem Handy telefonieren oder Daten übertragen zu können, ist ein Mobilfunknetz erforderlich. Ein solches Netz ist in Funkzellen unterteilt. Jede Funkzelle wird durch eine Basisstation (= Sende- und Empfangsstation) „versorgt“. Die Zellengröße und die Zahl der Sendeanlagen sind abhängig von der Zahl der Nutzer und der angeforderten Datenrate. Eine steigende Nutzerzahl und eine höhere Datenrate erfordern ein dichteres Mobilfunknetz, d. h. mehr Basisstationen.
Nein, bis auf kurze Statusmeldungen, die dem Netz den Aufenthaltsort und Status des Gerätes mitteilen. Diese Datenpakete werden in größeren Zeitabständen oder beim Wechsel eines Rufbereiches mitgeteilt, also wenn der Mobilfunknutzer sich von einem Funkzellenbereich in einen anderen bewegt.