Erklärvideo: So entsteht ein Mobilfunknetz

  • Bei der Netzplanung suchen Experten Standorte, die ideal für den Aufbau einer neuen Basisstation wären. Daran schließt sich die praktische Suche nach einem tatsächlich nutzbaren Standort an.
  • Den Aufbau der Basisstation übernimmt dann das Unternehmen selbst oder ein spezialisierter Infrastrukturanbieter – in der Fachsprache als „Tower Companies“ bezeichnet.
  • Nach vielen Abstimmungen sowie ausführlicher Prüfung der Einhaltung aller Grenzwerte durch die Bundesnetzagentur kann die neue Mobilfunkbasisstation schließlich den Betrieb aufnehmen. Davon profitieren letzten Endes alle – nicht zuletzt die Mobilfunknutzer.

 

Wie gehen die Netzbetreiber bei der Planung und dem Ausbau ihrer Mobilfunknetze vor? Welche Rolle spielen Infrastrukturanbieter, die sogenannten Tower Companies? Welche Abstimmungen und Genehmigungen sind erforderlich, bis eine neue Mobilfunkbasisstation schließlich den Betrieb aufnehmen kann?

Diese Fragen und zum Teil komplexen Hintergründe beantworten wir leicht verständlich in einem rund zweiminütigen Erklärvideo:

Um eine gute Mobilfunkversorgung an möglichst vielen Orten zu gewährleisten, stecken die Netzbetreiber viel Arbeit in die Planung und den Ausbau ihrer Mobilfunknetze.

Dabei analysieren Experten, an welchen Stellen zusätzliche Sendeanlagen sinnvoll wären, um Löcher im Netz zu schließen oder steigendem Bedarf nachzukommen. So identifizieren sie Standorte, die ideal für den Aufbau einer neuen Basisstation wären. Zusätzlich zur Eignung für die Netzversorgung müssen auch andere Fragen geklärt werden – beispielsweise erfolgt eine umfangreiche Abstimmung mit der Kommune.

Aber auch wenn alle theoretischen Anforderungen geklärt sind, muss ein geeigneter Standort erst mal in der Praxis gefunden werden. Soll etwa auf einem Hausdach eine Mobilfunkantenne installiert werden, muss sich der Mobilfunkbetreiber mit dem Besitzer auf eine Vermietung dieses Dachstandorts verständigen. Soll auf einer Freifläche ein Mobilfunkturm entstehen, sind auch dafür viele Genehmigungen und Abstimmungen nötig.

Passive und aktive Infrastruktur

Häufig werden die Mobilfunktürme auch von spezialisierten Infrastrukturanbietern betrieben, den sogenannten Tower Companies. Sie stellen dann die sogenannte passive Infrastruktur zur Verfügung – wie etwa Antennenträger und Stromversorgung. Die Netzbetreiber bauen dort dann ihre aktiven Komponenten ein, also die Mobilfunk-Sendetechnik.

In jedem Fall suchen die Netzplaner der Mobilfunkanbieter in der Regel in sogenannten Suchkreisen: Innerhalb eines vorgegebenen Radius versuchen sie, einen geeigneten Standort anzumieten. Sind sie dabei erfolgreich, prüft und bescheinigt im nächsten Schritt die Bundesnetzagentur, dass alle Grenzwerte sicher eingehalten werden. Liegt die sogenannte Standortbescheinigung vor, kann die neue Mobilfunkbasisstation schließlich den Betrieb aufnehmen. Wenn diese oft komplexe Aufgabe gelingt, profitieren letzten Endes alle – nicht zuletzt die Mobilfunknutzer.

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