Umwelt

Sowohl die Mobilfunkendgeräte als auch die Mobilfunknetze verbrauchen wertvolle Ressourcen. Zahlen und Fakten zum Rohstoff- und Energieverbrauch von Smartphones sowie Informationen und Tipps zur nachhaltigen Nutzung von Mobiltelefonen finden Sie hier.

Aktuelles aus dem Bereich Umwelt

Hintergrund ist der Aktionsplan Kreislaufwirtschaft, den die EU-Kommission bereits Ende 2015 vorlegte. Unter dem Titel „Circular Economy Package“ hat die EU ein Papier veröffentlicht, welches mit unterschiedlichen Maßnahmen die Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft forcieren soll.

In Deutschland fallen pro Jahr rund 1,7 Millionen Tonnen Elektroschrott an, nur rund 40 Prozent davon werden ordnungsgemäß gesammelt. Der Anteil der Informations- und Telekommunikationstechnologie (ITK) daran liegt bei rund 250.000 Tonnen jährlich.

Experten haben berechnet, dass etwa 86 Prozent des Energiebedarfs eines Mobilfunkanbieters vom Betrieb der Sendeanlagen und der technischen Infrastruktur verursacht werden. Angesichts der damit verbundenen hohen Kosten und Umweltbelastungen arbeiten die Unternehmen intensiv an energiesparenden Lösungen.
Natur- und Kulturlandschaften sowie wertvolle Baudenkmäler müssen geschützt und für künftige Generationen erhalten werden. Diesem gemeinnützigen Schutzziel muss sich auch der Mobilfunk unterordnen.
Aktuell wechselt jeder Handybesitzer im Durchschnitt schon nach eineinhalb bis zwei Jahren sein Mobiltelefon. Dabei können Handys problemlos über mehrere Jahre verwendet werden. Anstatt immer das neueste Modell zu besitzen, sollten Sie Ihr Telefon lange nutzen und erst entsorgen, wenn es wirklich kaputt ist.
Alle Mobilfunknetzbetreiber verfügen über eigene Handyrücknahmesysteme. Nicht mehr genutzte Handys können kostenlos an die Netzbetreiber zurückgeschickt oder direkt in der Filiale abgegeben werden. Außerdem gibt es kommunale Sammelstellen für gebrauchte Mobiltelefone. Oft arbeiten auch Umweltverbände mit Netzbetreibern oder anderen Partnern zusammen und nehmen gebrauchte Telefone in gemeinsamen Handysammelaktionen entgegen.
Der Großteil der Bestandteile eines Handys ist wiederverwertbar. Durch Handyrecycling können also wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden. Das schont die knappen natürlichen Ressourcen. Außerdem werden Schadstoffe beim Recyclingvorgang fachgerecht entsorgt. Handyrecycling reduziert auch unnötigen Müll: Allein in Deutschland können dadurch 5.000 Tonnen Elektroschrott vermieden werden.
Mit jedem Produkt, das wir kaufen, kaufen wir auch automatisch seinen „ökologischen Rucksack“. In ihm stecken all die Stoffe aus der Natur, die für die Herstellung, den Transport, die Benutzung und die Entsorgung der Ware verbraucht wurden.
Ganz klar: Handys gehören nicht in den Müll. Denn sie enthalten Schwermetalle und eine Fülle anderer Schadstoffe, die sachgerecht entsorgt werden müssen.
Nach bisherigem Wissen gibt es keine negativen Auswirkungen von Mobilfunkfeldern auf Pflanzen oder Tiere unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte.