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Der Begriff steht für die Nutzung von bereits vorhandenen Mobilfunkstandorten im Zuge des Netzausbaus für UMTS.

Der Bau neuer Sendeanlagen für das Mobilfunknetz der dritten Generation bedeutet jedoch nicht automatisch auch neue Standorte. 50 bis 70 Prozent der bisher aufgebauten Masten bestehender Netze können für UMTS mit genutzt werden.

Bis Ende 2003 rechnen die Mobilfunkbetreiber für den Ausbau der UMTS-Netze mit etwa 40.000 neuen Sendeanlagen in Deutschland. Dazu werden 10.000 bis 15.000 neue Standorte benötigt.

Um die Eingriffe in die Umgebung so gering wie möglich zu halten, nutzen die Netzbetreiber - soweit rechtlich zulässig und technisch möglich - Infrastrukturelemente wie Sendeanlagen sogar mit anderen Mobilfunkbetreibern gemeinsam.