R-Regeln (Rethink, Refuse, Reduce, Re-use, Repair, Recycle)

Die R-Regeln können als Leitfaden für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen gesehen werden:

Rethink = Vor dem Kauf eines neuen Handys sollte man genau überlegen, ob es wirklich benötigt wird. Es muss nicht immer das neueste Modell sein – oft können auch ältere Handys noch lange genutzt werden.

Refuse = Wenn man ein Handy braucht, gibt es auch Alternativen zum Kauf eines neuen Geräts: Man kann sich etwa ein „altes“ Gerät von Verwandten oder Freunden leihen, das Handy mit jemandem tauschen oder sich ein Gerät mit jemandem teilen.

Reduce =  So wenig Abfälle wie möglich zu verursachen ist die beste Lösung für die Umwelt. Ganz vermeiden lassen sich Abfälle jedoch nicht. Man kann allerdings beim Kauf von Produkten darauf achten, dass sie unter guten Bedingungen für Mensch und Umwelt hergestellt wurden und wenig Abfall verursachen. Einige dieser nachhaltigen Produkte sind mit Prüfsiegeln wie etwa dem Blauen Engel gekennzeichnet.

Re-use = Man sollte Produkte so lange wie möglich nutzen – d. h. bis sie wirklich kaputt sind. Je länger der Lebenszyklus eines Produkts, desto besser ist das für die Umwelt.

Repair = Ein sorgsamer Umgang leistet einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Beispielsweise lassen sich Handys mit einer Schutzhülle vor Kratzern bewahren. Zudem muss  nicht das komplette Gerät entsorgt werden, wenn ein einzelnes Bauteil defekt ist.

Recycle = Produkte, die wirklich nicht mehr funktionieren oder nicht länger gebraucht werden, enthalten immer noch viele wertvolle Stoffe. Da Handys Schadstoffe enthalten, dürfen sie nicht im Hausmüll entsorgt werden. Stattdessen sollte man sie zum Recycling geben, wo sie fach- und umweltgerecht entsorgt werden. Dabei können Metalle zurückgewonnen werden.