Der Weg zu nachhaltigen Smartphones

Der Weg zur Herstellung von nachhaltigen Smartphones ist kompliziert und langwierig. Er reicht vom Abbau und der Verarbeitung der Rohstoffe über ein modulares Produktdesign bis hin zu einem auswechselbaren Akku und Technologie-Upgrades. Unter der Leitung der Leuphana-Universität Lüneburg forschen Wissenschaftler im Projekt "Innovationsverbund Nachhaltige Smartphones 2.0" (INaS) an Strategien für langlebige Smartphones.

Im Innovationsverbund Nachhaltige Smartphones 2.0. (INaS) entwickeln Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in einer Workshopreihe gemeinsam nachhaltige Geschäftsmodelle basierend auf modularen Produktdesigns mobiler Endgeräte. Ergebnisse aus diesem Prozess werden 2021 erwartet.

Modulares Produktdesign betrifft die gesamte Wertschöpfungskette. Es reicht von Design-Alternativen für Smartphones über Technologie-Upgrades und Produkt-Lebensdauerverlängerung bis hin zur Kreislaufführung von Produkten, Komponenten und Materialien. Es geht darum, wirtschaftliche Lösungen für modulare Produktdesigns zu identifizieren und zu entwickeln. In dem Projekt liegt der Fokus auf der wertschöpfungsübergreifenden Zusammenarbeit für modulares Design, Reparierbarkeit und Upgrade-Dienstleistungen.

Das Vorhaben wird am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg unter akademischer Leitung von Prof. Dr. Stefan Schaltegger und Prof. Dr. Erik G. Hansen (Johannes Kepler Universität Linz) im Rahmen des Verbundvorhabens „Produktzirkularität durch modulares Design – Strategien für langlebige Smartphones“ (MoDeSt) durchgeführt. Weitere Partner im Verbundprojekt MoDeSt sind das Fraunhofer IZM, die TU Berlin sowie die Shift GmbH und AfB gGmbH.