Politik & Recht

Die Netzbetreiber haben mit Bund, Ländern und Kommunen Vereinbarungen über den Informationsaustausch und die Beteiligung beim Netzausbau getroffen. Informationen rund um Gesetzgebung, Rechtsprechung und den politischen Rahmen finden Sie hier.

Aktuelles aus dem Bereich Politik & Recht

Die im Jahr 2001 gegenüber der Bundesregierung abgegebene Selbstverpflichtung der Mobilfunknetzbetreiber ist nun zum 10. Mal mit einem unabhängigen Gutachten überprüft worden.

Die Bundesregierung informiert den Deutschen Bundestag seit 2002 regelmäßig über die aktuellen Forschungsergebnisse in Bezug auf Emissionsminderungsmöglichkeiten der gesamten Mobilfunktechnologie sowie zu gesundheitlichen  Auswirkungen.

Mit der jetzt veröffentlichten Dokumentation zum Thema Mobilfunk will der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) die Kommunen über aktuelle Entwicklungen im Bereich Mobilfunk informieren.

Das Oberlandesgericht Köln hat entschieden, dass das bloße Weiterreichen eines Handys durch den Autofahrer während der Fahrt nicht automatisch einen Verstoß gegen das Handyverbot am Steuer bedeutet. Es hob mit dieser Entscheidung ein gegenteiliges Urteil des Amtsgerichts Köln auf und verwies das Verfahren zur Neuverhandlung an das untergeordnete Gericht zurück.
Fehler oder falsche Angaben, die von Shopmitarbeitern eines Mobilfunkpartners gegenüber einem Handykunden gemacht werden, können dem Mobilfunkbetreiber zugeschrieben werden. Das hat das Amtsgericht Saarbrücken entschieden (AZ.: 121 C 248/13 (09)).
Eine Wohnungseigentümergemeinschaft darf nicht mehrheitlich gegen den Willen Einzelner die Errichtung einer Mobilfunkanlage auf dem Hausdach beschließen. Das entschied der Bundesgerichtshof (Aktenzeichen: V ZR 48/13). Eine schriftliche Begründung des Urteils steht noch aus.

Die Angst vor möglichen gesundheitlichen Wirkungen der elektromagnetischen Felder einer Mobilfunksendeanlage berechtigt nicht zur Forderung von Schadenersatz und Schmerzensgeld. Dies hat das Oberlandesgericht Dresden entschieden und damit die Berufung einer Klägerin zurückgewiesen.

Objektive Kriterien zur Bemessung eines möglichen Wertverlustes gibt es bislang nicht. Auch liegen hierzu nicht genügend Gerichtsurteile vor, um aus Einzelfällen auf eine generelle Bewertung schließen zu können.
Der Betrieb einer Mobilfunkanlage auf einem oder in der Nähe eines Mietobjektes berechtigt den Mieter weder zur Mietminderung noch steht dem Mieter ein mietrechtlicher Anspruch auf Unterlassung des Betriebes zu, soweit die Anlage die in Deutschland gültigen Grenzwerte einhält.
Am 9. Mai 2012 trat die Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) in Kraft. Damit wird eine Richtlinie der Europäischen Union umgesetzt, um verbesserte Rahmenbedingungen für Infrastrukturinvestitionen und Innovationen zu schaffen und den Wettbewerb zu fördern. Außerdem wird der Verbraucher- und Datenschutz durch neue Regelungen gestärkt, etwa bei der Warteschleifenproblematik und durch neue Informations- und Transparenzregeln.